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Die Bibliothek

ist mehr als ein Lager zur Ausleihe von Medien.
Sie ist ein Ort, wo Lernende recherchieren, studieren und arbeiten.

Initiative Bibliotheken
c/o SAB-CLP
Bleichemattstrasse 42
5000 Aarau

Tel. 062 823 19 40

Fragen & Antworten

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Warum braucht es Initiativen für Bibliotheken?

Die Initiativen Bibliotheken Schweiz wollen gesetzliche Grundlagen für Bibliotheken schaffen. Ohne gesetzliche Grundlagen sind sie keine öffentliche Aufgabe.

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Es gibt doch auch heute Bibliotheken ohne gesetzliche Grundlage!

Bibliotheken sind in fast allen Gemeinden eine Selbstverständlichkeit. Das ist aber überall so und an vielen Orten sind die finanziellen Voraussetzungen ungenügend. Es darf nicht vom Zufall abhängen, ob es eine Bibliothek gibt oder nicht und welche Qualitäten sie hat.

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Was ist eine gesetzliche Grundlage oder ein Bibliotheksgesetz?

Ein Bibliotheksgesetz beschreibt den Umfang der öffentlichen Aufgabe, wer dafür verantwortlich ist und wie sie finanziert wird. Ein Gesetz ist eine demokratisch erlassene Sammlung generell-abstrakter Normen.

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Warum braucht es kantonale Initiativen statt einer einzigen in der Schweiz?

Die föderale Struktur ordnet über die Bundesverfassung die Verantwortung für öffentliche Aufgaben zwischen Kantonen und Bund. Bildung und Kultur und damit auch Bibliotheken gehören zu den klassischen Aufgaben der Kantone (Bildungshoheit).

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Im Zeitalter von E-Books braucht es gar keine Bibliotheken mehr!

Bibliotheken sind ein sozialer Ort, wo sich Menschen begegnen. Das ist gerade im Online-Zeitalter von immer grösserer Bedeutung. Sie schaffen damit Gemeinschaft und Gemeinsinn.

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Warum soll der Staat, die öffentliche Hand Bibliotheken finanzieren?

Bibliotheken vermitteln kostengünstig Zugang zu allen Informations-quellen, trainieren die entsprechende Informationskompetenz und betreiben Leseförderung.

Die Informationsfreiheit ist Voraussetzung für die Meinungsfreiheit als zentraler Grundlage für unsere Demokratie. Die Staatsbürger müssen Entscheide treffen und benötigen dazu die nötigen Informationen.

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Gemeinden und Kantone haben kein Geld für weitere Aufgaben.

Es gibt keine Bildungsinstitution mit einem grösseren Publikum und geringeren Kosten. Bibliotheken sind die effizienteste Investition in die Gesellschaft, weil sie das lebenslange Lernen unterstützen.

Bibliotheken sind Fitnesszentren für den Geist. Sie stellen Informationen zum Lesen zur Verfügung und wecken die Lesefreude. Ihre Nutzer trainieren die wichtigste kulturelle Fähigkeit: Lesen und Sprache.

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Was kosten Bibliotheken?

Die Ausleihe eines Mediums oder dessen Nutzung vor Ort in einer Bibliothek kostet dank der mehrfachen Nutzung wenige Franken – eine ökologisch sinnvolle Mediennutzung.

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Warum soll die Lektüre– schöngeistiger Bücher subventioniert werden?

Bibliotheken sind Institutionen der Kulturvermittlung: Literatur hat eine jahrtausendealte Tradition: Geschichten schaffen auch kulturelles Bewusstsein und schaffen soziale Identität.

Was wäre die Welt ohne «Wilhelm Tell», «Der grüne Heinrich», «Stiller», «Der Besuch der alten Dame», «Geri Weibel» und Tausende anderer Werke mehr?

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Warum verleihen Bibliotheken Filme, Musik und Spiele?

Die elektronischen Medien sind wie Bücher Teil der Informations- und Kulturvermittlung und tragen zur Bildung bei. Fremdsprachige finden über Spiele und Videos Zugang zu unserer Kultur. Sie leisten damit einen Beitrag zur Integration von Immigranten.

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Das Internet ersetzt früher oder später die Bibliotheken.

Bibliotheken helfen Personen im Umgang mit Internet und Datenbanken, die nicht damit aufgewachsen sind. Ausserdem gibt es physische Bestände, die erhalten bleiben und zugänglich sein müssen.

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Elektronische Spiele (Games) sind schädlich und gehören nicht in eine Bibliothek

E-Games bringen Jugendliche in die Bibliothek und sind eine Chance, dass sie diesen Lern- und Leseort überhaupt kennenlernen. E-Games, werden zudem für die Rehabilitation bei Hirnverletzungen oder beim Lernen von Sprachen eingesetzt. Sie vermitteln einen spielerischen Umgang mit moderner Technik, die immer mehr Leute überfordert.

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Weshalb brauchen Bibliotheken Richtlinien?

Normen sind heute in fast jedem Bereich des Lebens die Grundlage für die Qualitätssicherung. Ohne Zertifizierung dürfen heute in vielen Tätigkeiten Angebote gar nicht mehr gemacht werden. Denken Sie an die Tragfähigkeit von Brücken oder den Feuerschutz von Türen etc. Richtlinien helfen den tausenden von Bibliotheken in der Schweiz, ein vergleichbar gutes Angebot bereitzustellen.

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Wer ist die SAB?

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) ist der Verband der öffentlichen Bibliotheken und ihres Personals und zählt über 1000 Mitglieder. Der Fachverband zertifiziert Ausbildungen, entwickelt Richtlinien für gute Bibliotheken und hat die «Initiative Bibliotheken Schweiz» (IBS) gestartet.

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Wo zum Teufel bleibt der Humor?

Der Fuchs versteckt sich bekanntlich bei Tage, deshalb kreuzt er auch nicht in der Bibliothek auf. Nachts aber liest er dort heimlich. Darum ist er nämlich so schlau.

Mehr dazu lesen Sie in «Pippilothek???»: www.sabclp.ch/bestellungmitglieder.htm

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Braucht es mehr als Google und Wikipedia?

Die Qualität von Bibliotheken ist ihre Auswahl. Im Meer von Medien und Daten vermitteln sie durch ihre Auswahl eine immer wichtigere Orientierung. Sie verleihen deshalb auch E-Books für Lesegeräte.